ElektroinstallationenElektroinstallationenElektroinstallationen
facebook



Elektroplanung - Besser leben mit neuen Leitungen

Strom kann man nicht hören und sehen, und doch ist er immer da. Vielleicht ein Grund, weshalb die Elektroinstallation im Haus oftmals vernachlässigt wird. Doch spätestens wenn gebaut wird – Neubau, Ausbau, Renovierung – verdienen die Kupferleitungen in der Wand erhöhte Aufmerksamkeit. Denn mit einer gründlichen Elektroplanung steht und fällt die Wohnqualität.

Viele Installationen im Gebäudebestand sind alt und ent-sprechen längst nicht mehr heutigen Standards. Kaum ein Laie ist sich bewusst, wie sehr hochmoderne Haus-geräte die alten Elektro-anlagen belasten. Die Statistik klärt auf: Schwelbrände der Leitungen und defekte Haus-geräte verursachen bis zu 15 Prozent der Wohnungs-brände. Und es gibt einen fatalen Zusammenhang: Je schlechter die Elektroanlage im Gebäude ist, desto häufiger werden Steckerleisten und Verlängerungen ver-wendet. Und die überlasten die geringe Anzahl der Stromkreise, erhöhen somit die Brandgefahr.

Wer kennt das nicht: Wenn die Waschmaschine läuft, ist bügeln nicht mehr möglich, weil dann die Sicherung rausfliegt. Was genau ist passiert? Da beide Geräte an einem gemeinsamen Stromkreis betrieben werden, ist dieser überfordert. Der Leitungsschutzschalter (die Sicherung) hat den Stromkreis vor Überlastung geschützt und den Stromkreis vom Netz getrennt. Mit einer neuen Installation können problemlos mehrere Geräte gleichzeitig arbeiten. Denn: Jedes Großgerät bekommt seine eigene Leitung und Absicherung. Stromkreise in den sensibleren Wohnbereichen wie Schlaf- und Kinderzimmer lassen sich automatisch spannungsfrei schalten, sobald alle angeschlossenen Geräte ausgeschaltet sind – mit einem Netzfreischalter.

Wer saniert oder neu baut, muss sich zwei entscheidende Fragen stellen:

1) Wie will ich meine Wohnung jetzt nutzen?
2) Und wie in Zukunft?

Dabei gilt die Devise: Wer jetzt etwas „spart“, kann es später nur noch mit großem Aufwand nachholen. Mit anderen Worten: Was anfangs versäumt wird, das bleibt.

Um Bauherren und Renovierern eine verbindliche Grundlage für ihre Planung an die Hand zu geben, führen wir mit Ihnen im Vorfeld intensive Beratungsgespräche, um Ihre ganz individuellen Wünsche realisieren zu können.

Viele Bauherren, bzw. Wohnungseigentümer wissen nicht, welche Möglichkeiten eine moderne Elektroinstallation heutzutage bieten kann. Diese reichen vom einfachen Schalten einer Leuchte bis hin zur professionellen Lichtszenensteuerung ganzer Leuchtengruppen mit unterschiedlichen Speichermöglichkeiten. So können Sie z.B. eine Stehleuchte bequem Ein- und Ausschalten, ohne dass Sie dafür hinter die Polstergarnitur klettern müssen.

Auch mit Funk lassen sich nachträgliche Wünsche leicht realisieren. Wenn Sie z.B. an sehr unzugänglichen Stellen einen Schalter haben möchten, oder wenn Sie eine Leuchte schalten möchten, wo nur Dauerstrom anliegt, ist dies mit Funk möglich. Aber auch ohne Funk versuchen wir, Ihnen die Leitungen so zu legen, dass Sie es kaum sehen können.

Ein kostenloses, unverbindliches Angebot erstellen wir Ihnen jederzeit gerne, aber auch bei der Projektierung und Erstellung eines Leistungsverzeichnisses sind wir auf Wunsch behilflich.

Elektroplanung - Grundriss als Basis

Für eine neue Elektroinstallation bilden die Grundrisse von Haus oder Wohnung die Grundlage. Im Dialog mit dem Architekten oder Elektrofachmann legt der Bauherr fest, welchen Umfang seine Elektroanlage künftig haben wird.

Je nachdem wie ein Raum genutzt und die Möbel platziert werden sollen, entsteht das Konzept für die Stromkreise sowie die Anordnung der Schalter, Steckdosen, Lichtauslässe,Kommunikationsein-richtungen und weiterer Komfort- u. Sicherheitsfunk-tionen. Und wer gerne seine Sitzgruppe im Wohn-zimmer von Zeit zu Zeit umstellt, für den ist es sinnvoll, an ge-eigneten Stellen zusätzliche Steckdosen und TV-An-schlüsse zu installieren. Auch für den Fall, dass aus dem Kinderzimmer später ein Büro werden soll, ist an zusätzliche Anschlüsse im Voraus zu denken.

Möglich, dass später einmal die Jalousien automatisch gesteuert oder die Beleuchtung bedarfsgerecht und sparsam über Bewegungsmelder geregelt werden soll. In diesem Fall muss bei guter vorheriger Elektroplanung an der Installation kaum etwas verändert werden.

Je vorausschauender eine Elektroinstallation geplant wird, desto mehr Stromkreise werden angeordnet. Sie übernehmen den wichtigsten Teil der Stromversorgung zu allen Orten des Hauses. Und wozu ist das sinnvoll? Weil es in den jeweiligen Räumen unterschiedliche Versorgungs-, Schutz- und Sicherheitsanforderungen gibt.

Im Sicherungskasten genannt, laufen alle einzelnen Stromkreise zusammen und werden über Leitungsschutzschalter oder Automaten abgesichert. Diese modernen Sicherungsautomaten dienen dem Personen- und Sachschutz und lassen sich per Kippschalter bequem wieder einschalten, wenn das Problem gelöst ist. In alten Anlagen übernehmen dies noch Schraubsicherungen, die jedes Mal ersetzt werden müssen, wenn sie durchgebrannt sind.

Zusätzlich zu den Sicherungsautomaten sind so genannte Fehlerstrom-Schutzschalter im Einsatz (FI-Schutz). Sie schützen Leitungen # und Geräte und schalten den Strom automatisch ab, sobald man mit stromführenden Leitungen in Kontakt gerät oder ein Gerät mit schadhafter Isolation berührt. Der Einbau solcher Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen ist vorgeschrieben für Neuinstallationen und Modernisierungen von Steckdosen-Stromkreisen.

Die Planung der neuen Elektroinstallation erfordert einen frühzeitigen Dialog mit dem Elektrofachmann. Je mehr dieser über die Vorstellungen, Ideen und Wünsche des Bauherrn weiß, desto perfekter und zukunftssicherer wird die Installation vorgenommen.


Impressum

Valid HTML 4.01 Strict